Förderung von Lehrerkompetenzen zur Entwicklung der Lernkultur in sprachlich, kulturell und leistungsmäßig heterogen zusammengesetzten Schulklassen nach den Prinzipien und Erfahrungen der Gestaltpädagogik

< zur Startseite

  1. Ziele und Inhalte
  2. Hintergrund
  3. Projektverlauf
  4. Partnerinstitutionen
  5. Fortbildungsangebote
  6. Evaluationsberichte
  7. Kontakte

Weitere Inhalte: Modul 1 | Modul 2 | Modul 3 | Modul 4Modul5 Modul6

Ziele:

Ziel dieses Fortbildungsprojekts ist es, mit Hilfe des Comenius Programms die persönlichen, didaktischen und sozialen Lehrerkompetenzen in Europa nach den Prinzipien und Erfahrungen der Gestaltpädagogik weiterzuentwickeln. Es möchte auf diesem Weg sowohl die individuellen Lernvoraussetzungen als auch das Lernklima in kulturell, sprachlich, leistungsmäßig oder gesellschaftlich heterogen zusammengesetzten Schulklassen fördern.

Es richtet sich an Lehrer aller Schularten und Schulstufen, die eine Unterrichtssituation vorfinden, in der Lernen durch die wachsende Häufigkeit individueller Lernstörungen, kollektiver Lernverweigerung, Konflikten und Unterrichtsstörungen verschiedenster Art zunehmend erschwert wird.

In einer geschützten Situation werden Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen aus verschiedenen Ländern die Inhomogenität der Gruppe genauso hautnah erleben können wie sonst ihre Schülerinnen und Schüler.

Um sich auf eine solche Situation einzulassen, die nicht nur schön und interessant, sondern auch belastend sein kann, ist es zwar nicht unabdingbar, aber ratsam, dass die Teilnehmerinnen ein ausreichendes Maß an berufsbezogener Selbsterfahrung mitbringen
(siehe auch 5. Angebote).

top


Modul 1:

Dieses erste Modul dient der Einführung in die Gestaltpädagogik. Aufbauend auf persönlichen, sozialen und fachlichen Basisfähigkeiten sollen die Grundannahmen und die methodischen Zugänge der Gestaltpädagogik, verknüpft mit dem Kennenlernen von Menschen aus anderen Kulturkreisen, erfahren werden.
Dies kann u.a. mit folgenden Inhalten verbunden werden:

top


Modul 2:

Im Modul 2 sollen das Erleben und die Kenntnis der Gestaltpädagogik vertieft, sowie die im Modul 1 erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen genützt werden, um sich in differenzierter Selbstwahrnehmung und Reflexionsfähigkeit etwa folgenden Inhalten widmen zu können:

top


Modul 3:

In diesem Modul liegt der Schwerpunkt auf der didaktischen Vertiefung der Gestaltpädagogik.

Aufbauend auf persönlichen, sozialen und fachlichen Basisfähigkeiten sollen die Grundlagen und die methodischen Zugänge der Gestaltpädagogik, verknüpft mit dem Kennenlernen wieder neuer Menschen aus anderen Kulturkreisen, erweitert werden. Die beteiligten LehrerInnen sollen ihre erworbenen Kompetenzen vertiefen und sich gleichzeitig inhaltlich mit gestaltpädagogischen Möglichkeiten der didaktischen Gestaltung von Unterricht auseinandersetzen. Dazu können gehören:

top


Modul 4:

Dieses Modul dient der Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Ausgrenzungen und ethnozentrischen Perspektiven. Dabei werden die bisher erworbenen Kompetenzen in der Bearbeitung etwa folgender Schwerpunkte erprobt und vertieft:

Modul 5:

In diesem Teil der Fortbildung liegt der Schwerpunkt auf der Vertiefung der Gestaltpädagogik hinsichtlich der Leitung von Gruppen, verknüpft mit dem vertieften Kennenlernen von Menschen aus anderen Kulturkreisen. Dazu gehörten u.a.:

Modul 6:

Dieser Teil dient dem Umgang mit Konflikten und Krisen mit Hilfe der Erfahrungen und Prinzipien der Gestaltpädagogik. Dabei können die bisher erworbenen Kompetenzen in der Bearbeitung etwa folgender Schwerpunkte erprobt werden: